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Wettkampf aktuell

Änderungen im Wettkampfwesen - Hintergründe und Erklärungen

  1. Was ändert sich ab dem Jahr 2017?

Sowohl auf bayerischer Ebene wie auch auf Bundesebene bringt das Jahr 2017 Veränderungen in der Wettkampfstruktur mit sich. Hier noch mal die kurze Erläuterung der wichtigsten Punkte.

Bayerische (Jugend)Meisterschaften:

Den Bayerischen Meisterschaften der Jugend C und B gehen Qualifikationswettkämpfe voraus, aus denen sich die jeweils besten Athleten für die Bayerischen Meisterschaften qualifizieren. Die Bayerischen Meisterschaften finden in den Disziplinen Lead, Speed und Bouldern an jeweils einem Wettkampftag statt. Bayerischer Meister ist der Sieger der Gesamtwertung über alle Wettkämpfe, bei den einzelnen Disziplinen wird der Tagessieger geehrt.

Für die Bayerischen Meisterschaften der Erwachsenen und der Jugend A gibt es keine Qualifikationswettkämpfe bzw. Zugangsbeschränkungen. Die Entscheidung wird ab 2017 in allen drei Disziplinen im Rahmen einer überregionalen Süddeutschen Meisterschaft ausgetragen.

Deutsche (Jugend)Meisterschaften:

Siehe dazu ergänzend auch Informationen auf der Website des DAV: http://www.alpenverein.de/wettkampf/neue-wettkampfstruktur-klettern-ab-2017_aid_28712.html

Ab dem Jahr 2017 gibt es eine Zugangsbeschränkung für den Start auf Deutschen Jugendcups und auf Deutschen Meisterschaften. Zudem wurde bei den Erwachsenen die Serie abgeschafft, anders als bei der Jugend – hier bleibt die Serie bestehen.

Die Prozesse zur Meinungsbildung und Erarbeitung dieser Entscheidungen haben in der Kommission Sportklettern des DAV stattgefunden. Die vorgenannten Änderungen und die Einführung in 2017 wurden von der Mehrheit der Kommissionsmitglieder mitgetragen mit dem Ziel, die Weiterentwicklung voran zu bringen und nach dem so erklärten Versuchsjahr ggf. noch Verbesserungen nachjustieren zu können.

DAV-Jugendcups:

Jedem Landesverband wird nach einem bundesweit einheitlichen System eine Anzahl fixer und leistungsbezogener Startplätze zugeteilt, wobei die Nominierungskriterien zur Verteilung der zugeteilten Plätze den Landesverbänden vorenthalten bleibt. Entsprechend haben wir für Bayern ein bayerninternes Nominierungssystem festgelegt, mit dem Ziel einer möglichst gerechten Verteilung der für Bayern zur Verfügung stehenden Startplätze.

Folgende ergänzende Entscheidungen, die wir für grundlegend wichtig halten und entsprechend befürwortet und mit angeschoben haben, wurden nachträglich noch Mitte Dezember getroffen:

  • Die Mitglieder des Jugendnationalkaders sind direkt für den Start auf den Jugendcups nominiert (namentliche Slots).
  • Die Verteilung der zugewiesenen Startplätze über die Altersklassen (Jugend B und A) bleibt den Landesverbänden selbst überlassen (zuvor waren die Plätze den Altersklassen aufgrund Vorjahreserfolgen fix zugewiesen)

Beide Entscheidungen sind für Bayern von großem Vorteil, denn erstere verschafft uns zusätzliche Startplätze zur Vergabe an Nachwuchsathleten (die z.B. bei entscheidenden Wettkämpfen krank waren, sich durch hervorragende Leistungen in der laufenden Saison hervortun o.ä.) und zweitere mehr Flexibilität bei der gerechten Verteilung (z.B. auch Möglichkeit zur Berücksichtigung des nachrückenden Jahrganges (Jugend C).

Die genauen Informationen zu den Bayern zugeteilten Startplätzen und der Nominierung sind auf unserer Website zu finden unter der Rubrik „Wettkämpfe“ - „allgemeine Infos“

Deutsche Meisterschaften:

Hier gilt folgende Zugangsbeschränkung für die Einzelwettkämpfe Lead und Boudern, Speed keine Zugangsbeschränkung:

Namentlich gesetzt sind der Deutsche Meister/in des Vorjahres und der Nationalkader

Jeweils 8 Starter aus den 3 Regionen Nordost/ Süd/ West:

o Nordost: LV Nord, Sachsen, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen

o Süd: Bayern & Baden-Württemberg

o West: Hessen, NRW, Saar, RLP

Das heißt in unserem Fall werden die Plätze im Rahmen der Süddeutschen Meisterschaften vergeben.

Es qualifizieren sich der/die bayerische und baden-württembergische Meister/in und Vizemeister/in sowie die vier bestplatzierten Athleten.

  1. Warum wurde die Quoten zur Qualifikation für die deutsche Jugendcupserie und die Deutschlandcups der Erwachsenen erst so spät kommuniziert?

Das liegt im Prozess der Entscheidungsfindung begründet. In der Kommission Sportklettern des DAV, die sich mit den länderübergreifenden Themen auf Bundesebene befasst, sind verschiedene Landesverbände mit teils sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und entsprechend auch Interessen vertreten.

Veränderungen und Meinungsbildung brauchen ihre Zeit und passieren nicht innerhalb von wenigen Tagen. Es wurden verschiedene Ansätze und Ideen aufgegriffen und diskutiert, was in solch einem Prozess auch dazu gehört. Am Ende war die Zeit knapp. So gab es zwischen einem ersten, konkreten Entwurf für die Quotenregelung Ende Oktober und der notwendigen Beschlussfassung im DAV-Präsidium Anfang November kaum Zeit zur nochmaligen Prüfung und Einflussnahme seitens der nicht direkt an der Ausarbeitung des Entwurfs beteiligten Landesverbände.

Dennoch bestand die mehrheitliche Meinung unter den Kommissionsmitgliedern und dazu stehen wir auch, dass man trotz der Kurzfristigkeit bereits in 2017 mit der neuen Regelung starten sollte, um einen Schritt nach vorn zu machen in Richtung der Leistungssportentwicklung und Olympiavorbereitung.

Folgende Argumente sprechen dafür:

  • Es wird ein grundsätzlich wichtiger und richtiger Schritt getan.
  • Die Regelung trifft alle Athleten gleichermaßen kurzfristig und unvorbereitet.
  • Das neue System lässt den Landesverbänden einige Spielräume in der Ausgestaltung, bei der Nominierung.
  • Im Jahr der Einführung wird kein Landesverband von vorneherein völlig ausgebremst aufgrund rein leistungsbezogener Vergabe der Startplätze – das wäre zwar aus bayerischer Sicht gut, aber für andere Landesverbände fatal.
  • Das Jahr 2017 wird als Versuchsjahr betrachtet, das die Möglichkeit gibt, Kinderkrankheiten zu erkennen und Verbesserungen nach zu ziehen.

Zusammenfassend möchten wir von unserer Seite nach vielen Stunden des Prüfens und Rechnens mit der neuen Quote festhalten, dass wir mit der nun vorliegenden Anzahl an uns zugewiesenen Startplätze (nach der Mitte Dezember nachträglich kommunizierten Änderung der fixen Nominierung des Jugendnationalkaders!) und der bayernintern gesetzten Nominierungskriterien die aus unserer Sicht vermeintlich besten Athleten Bayerns zu den DAV-Cups schicken können.

Da nun die Athleten des Jugendnationalkaders bereits fix gesetzt sind, haben wir weitere wichtige Startplätze erhalten. Somit haben wir die Möglichkeit, neben den fest gesetzten Namen weitere Athleten zu nominieren, die sich aufgrund auffallend guter Leistungen im Rahmen von Qualifizierungswettkämpfen und/oder Sichtungstrainingstrainings der laufenden Saison empfehlen.

Falls also ein Athlet das Gefühl hat, durch das neue System oder die späte Bekanntgabe benachteiligt zu sein, hat er die ehrliche und faire Chance, sich nachträglich noch einen Platz zu erkämpfen (siehe auch 9. zum Thema „Vergabe der freien Slots“).

Unabhängig davon muss es natürlich unser/euer aller erklärtes Ziel sein, zukünftig noch mehr Startplätze für Bayern zu erzielen.

Sportlich gesehen liegt das in der Hand der Athleten, die durch gute Platzierungen in 2017 die Startplätze für 2018 schaffen. Politisch und damit verbandsseitig gesehen geht es darum, das System der Vergabe der Startplätze auch im Hinblick auf die weitere, bundesweite Leistungssportentwicklung und die hohe Leistungsdichte in Bayern noch leistungsbezogener zu gestalten.

Insgesamt können wir dann bei weiterhin so guten Leistungen unserer Athleten im bundesweiten Vergleich nur profitieren.

  1. Warum wurde die Cup Serie der Bayerischen Jugendmeisterschaften abgeschafft?

Für die Entscheidung, die Cup Serie abzuschaffen, gibt es mehrere Gründe, hier die wichtigsten:

  • Das Niveau auf den Bayerischen Jugendmeisterschaften variierte in den letzten Jahren sehr stark aufgrund der nicht vorhandenen Zulassungsbeschränkung. Dadurch ist es für die Planung vor allem im Routenbau unmöglich, die richtigen Schwierigkeiten zu treffen. Besonders bei den jüngeren Altersklassen war es sehr schwierig die Routen so zu schrauben, dass sie für die Schlechtesten nicht zu schwer und für die Besten nicht zu leicht sind. Durch die Einführung eines Qualifizierungssystems können wir jedem Teilnehmer besser gerecht werden.
  • Die Kapazitätsgrenzen bei den Ausrichtern: Die Teilnehmerzahlen steigen seit Jahren und die Kapazitätsgrenze ist erreicht. Es ist immer schwieriger, Ausrichter zu finden, die den entsprechenden Platz (v.a. bezogen auf die zur Verfügung stehenden Kletterwände) und die Kapazität haben sowie Helfer in der benötigten Anzahl akquirieren können. Ein Grund dafür ist auch, dass die Hallen ihre eigenen Wettkämpfe abhalten und vom Bundesverband mit der Ausrichtung von DAV-Cups belastet werden (je größer und besser die Halle, desto mehr) und diese Termine mit uns konkurrieren.
  • Die Finanzierung: der Kletterfachverband erhält vom Staat keine Fördergelder für Cupserien, da uns dieser vielmehr als Infrastrukturgeber sieht, der als sportpolitisch vorgegebenes Verbandsziel seine Mitgliedsvereine in die Lage versetz en soll, Leistungssport-Wettkämpfe (wie die Cupserien) durchzuführen. Dies trat im Rahmen der Umstrukturierungsprozesse bei der Mittelvergabe des Bayerischen Landesportverbandes (BLSV) zu Tage. Da der Staat, dessen Mittel wir über den BLSV beziehen, unser Hauptfördergeber ist, müssen wir uns hier anpassen. Andernfalls würden große Finanzierungslücken entstehen. Bei anderen Sportarten ist das nicht anders. Es werden Qualifizierungen von den Vereinen durchgeführt.

 

  1. Warum werden Stadtmeisterschaften für die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft herangezogen? Sollen sich nun „Spaßkletterer“ mit Leistungssportlern messen?

Der Kletterfachverband hat das Ziel, dass der Leistungssport mehr in die Breite getragen wird und nicht völlig isoliert von der restlichen Kletterwelt stattfindet. Dies ist für die Weiterentwicklung der Sportart und auch die Akzeptanz bzw. das Verständnis für den Leistungssport in den Sektionen extrem wichtig. Unsere Mitgliedsvereine sollen aktiv beteiligt sein und die Kletterer so früh wie möglich herangeführt werden. Das hat große Vorteile in der Förderung bzw. Sichtung und ist auch politisch ein wichtiger Aspekt. Das angestrebte Ziel in den nächsten Jahren ist ganz klar, eine größere Anzahl von bis zu 8 Qualifikationswettkämpfen möglichst flächendeckend anzubieten. Dadurch verkürzen sich Fahrtwege und die Athleten haben mehr Gelegenheiten Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen auch erreichen, dass keine tagesaktuelle sondern eine zeitraumbezogene Leistung in die Wertung einfließt. Bei unseren diesjährigen Ausrichtern handelt es sich um bereits erfahrene Ausrichter, die uns im „Versuchsjahr 2017“ mit Routine zur Seite stehen werden.

  1. Wie ist sichergestellt, dass auf den Stadtmeisterschaften die Qualifikanten auch entsprechend Zeit für die Routen/Boulder haben? Kann es passieren, dass Athleten in einem sehr großen Starterfeld nicht alle Boulder schaffen?

Der Modus wird von Wettkampf zu Wettkampf verschieden geregelt sein, um auf lokale Gegebenheiten reagieren zu können. Wie der Wettkampf im Einzelfall organisiert ist, wird rechtzeitig vorab in der Ausschreibung veröffentlicht. Wir sind uns bewusst, dass sichergestellt sein muss, dass jeder Athlet in der zur Verfügung stehenden Zeit alle der Altersklasse entsprechenden Boulder/ Touren theoretisch klettern kann. „Theoretisch“ deshalb, da trödeln oder ungeschicktes taktisches Verhalten (z.B. falsches Anstellen) in der Verantwortung des Athleten liegt. Ob es eine „Schnellspur“ oder extra Bereiche für Qualifikanten gibt, wird sich aufgrund der Erfahrungen im Jahr 2017 zeigen.

  1. Warum sind bei den Bayerischen Meisterschaften die Startfelder mit 15 Teilnehmern + Nationalkader + Top 3-Platzierten des Vorjahres so klein gehalten?

Diese sind so gewählt, damit der Wettkampf innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens und in einer qualitativ hochwertigen Atmosphäre durchgeführt werden kann.

In Vergangenheit hatten wir auf den Jugendcups enormen Zeitdruck und Schwierigkeiten alles unterzubringen, dementsprechend auch sehr lange Wettkampftage. Wenn das von den Teilnehmern bisher nicht so wahrgenommen wurde, spricht das für die gute Organisation, die uns aber manches graue Haar im Vorfeld gekostet hat.

  1. Was erwartet die Teilnehmer in der Qualifikation?

Voraussetzung für die Meldung zur Qualifikation ist eine aktuell gültige Kletterlizenz. Diese kann auf der Homepage des Kletterfachverbands beantragt werden.

Die Ausschreibung zum Qualifikationswettkampf wird auf der KVB- und Sektionsseite angekündigt. Darin wird u.a. veröffentlicht, wie der Wettkampf verläuft, wie die Wertung der bayerischen Qualifikanten aus dem Wettkampf gezogen wird (z.B. wie viele Boulder werden zur Verfügung gestellt, gibt es ein Finale…) und wohin die Meldung und die Startgeldzahlung gehen müssen.

Bei den Qualifikationen ist die Teilnehmerzahl unbegrenzt. Jeder Athlet ist bei allen Qualifizierungswettkämpfen startberechtigt. Athleten, die bereits aufgrund ihres Vorjahres-Ergebnisses oder ihres Nationalkaderstatus fix qualifiziert sind, können an den Qualifikationswettkämpfen teilnehmen, müssen jedoch die Wertung nicht einbringen.

Jede der 3 Disziplinen (Lead, Bouldern, Speed) muss einmal eingebracht werden, das bessere Ergebnis zählt. Lead, Bouldern und Speed werden im Verhältnis 1:1:1 gewertet, es zählt die Platzierung im jeweiligen Wettkampf.

Beispiel:

 

Platz

Wertung

WK1 Bouldern

2

2

WK2 Bouldern

4

Streichergebnis

WK3 Lead

Nicht angetreten

Streichergebnis

WK4 Lead

5

5

WK5 Speed

1

1

WK6 Speed

1

Streichergebnis

 

 

Summe = 8

 

Die im Rahmen der Qualifikation gewerteten Routen/Boulder werden durch einen Schiedsrichter abgenommen.

Nach dem Wettkampf gibt es eine Ergebnisliste, aus der die genaue Qualifizierungsplatzierung jedes einzelnen Teilnehmers hervorgeht. Daraus wird eine aktuelle Bayerische Qualifikationsrangliste generiert, die nach jedem Qualifikationswettkampf aktualisiert wird und auf der Homepage des KVB unter Bayerische Ranglisten (http://www.kletterfachverband.de/index.php/bayerische_ranglisten.html) zu finden ist.

Lead (Jugend D/C/B) :

  • (Mind.) 2 Routen je Altersklasse und Geschlecht
  • Richtlinien für Schwierigkeiten s.u.
  • Gelände: senkrecht bis überhängend, möglichst mit Geländewechsel, mindestens 12 Meter
  • Sichern durch Seilpartner, grundsätzlich mit Hintersicherung. Der Schiedsrichter ist berechtigt, den Versuch abzubrechen, wenn das Sichern nicht korrekt ist.
  • Jugend D kann auch Toprope sein, wird von Sektionshelfern gesichert.

Speed (nur Jugend C+B):

  • Angeboten wird mindestens eine Speedroute
  • Im Idealfall als Normspeed mit Normspeedgriffen, Abweichungen ja nach Gegebenheiten vor Ort möglich
  • Elektrische Zeitnahme
  • 1 Versuch, bei Sturz 2. Versuch möglich, kein 3. Versuch

Bouldern (Jugend D/C/B):

  • (Mind.) 4 Boulder je Altersklasse und Geschlecht
  • Richtlinien für Schwierigkeiten s.u.
  • Mindestens 2 Versuche pro Boulder

Schwierigkeiten (Richtlinien) in der Qualifikation:

 

Jugend D

Jugend C

Jugend B

Weiblich

6+/8+

7+/9-

8+/9+

Männlich

6+/8+

8-/9

9-/9+/10-

 

  1. Wer qualifiziert sich für die Bayerische Meisterschaft und wie erfolgt die Wertung?

Jugend B und C

  • Top 15 Athleten nach der Qualifikation pro Altersklasse und Geschlecht
  • Plus Mitglieder des Nationalkaders
  • Plus Platz 1-3 der Overall- Wertung Bayerische Jugendmeisterschaft des Vorjahres
  • Athleten die nach der Qualifikation unter den Top 15 sind aber auch im Vorjahr unter den Top 3 waren zählen nicht zu den 15 Qualifizierten dazu. Das Teilnehmerfeld setzt sich somit aus 15 „neuen“ + 3 „Vorjahr“ + ggf. Nationalkader zusammen (18+).

Die Bayerischen Meister werden in einer Overall-Wertung aus den Disziplinen Lead, Speed und Bouldern ermittelt. Bei den einzelnen Wettkämpfen werden die Tagessieger geehrt.

Jugend A und Erwachsene

Keine Zugangsbeschränkung. Der/Die Athlet/-in muss im Besitz einer gültigen Kletterlizenz sein. Die Bayerischen Meister werden bei den Damen/Herren in den Disziplinen Lead, Speed und Bouldern im Rahmen jeweils einer Meisterschaft ermittelt. Im Jahr 2017 wird die Wertung aus der Süddeutschen Meisterschaft gezogen.

Die Bayerischen Meister der Jugend A werden in einer Overall-Wertung aus den Disziplinen Lead, Speed und Bouldern ermittelt. Bei den einzelnen Wettkämpfen werden die Tagessieger geehrt. Athleten der Jugend A starten im Feld der Erwachsenen. Die Altersklasse der Junioren/- innen wird ab dem Jahr 2017 nicht mehr durchgeführt.

Jugend D

Startet ab dem Jahr 2017 nicht mehr auf Bayerischen Meisterschaften. Für die Jugend D werden Nachwuchswettkämpfe im Rahmen der Qualifikationswettkämpfe durchgeführt. Auf der Münchner Stadtmeisterschaft findet eine Gesamtsiegerehrung statt.

  1. Wie werden freie Slots bei den Deutschen Jugendcups vergeben?

Die freien Slots sind für Athleten vorgesehen, die im Vorjahr verletzt, einen starken Leistungsanstieg in der laufenden Saison oder bei den bayerischen Meisterschaften krank waren, vorgesehen. Für diese freien Slots kann man sich über gute Ergebnisse in den Qualifikationswettkämpfen oder Engagement in den Sichtungslehrgängen (Früher offene Wettkampftrainings) empfehlen. Interessenten für einen der frei zu vergebenden Plätze melden sich bitte per E-Mail unter Wettkaempfe@Kletterfachverband.de an.  

  1. Was passiert, wenn Athleten Ihr Startrecht auf deutschen Meisterschaften verstreichen lassen?

Wenn ein Platz bis Meldeschluss nicht besetzt ist, wird ein Nachrücker zunächst nach konsequenter Anwendung der offiziellen Nominierungskriterien und im Zweifel nach Rücksprache mit dem Landestrainer von uns festgestellt und persönlich angeschrieben.

Es ist jedoch nicht möglich, freie Plätze von anderen Landesverbänden zu übernehmen.

Wichtig: Jeder Athlet der der nach den offiziellen Nominierungskriterien einen Startplatz zugesprochen bekommt, muss sich auch wie bisher online vor Meldeschluss zum jeweiligen Wettkampf anmelden!

Hier das ganze Schreiben als PdF

 

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