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Kriterien und Aufgaben

Wozu diese Sammlung?

Diese Kriteriensammlung versteht sich als Leitfaden für bestehende und neue Stützpunkte, damit wir alle, die betroffen sind oder es sein werden, am selben Strang ziehen.

  1. ... für bestehende, damit sie jeweils überprüfen können, inwieweit sie dem Grundgedanken des Stützpunktes Rechnung tragen
  2. ... für neue, damit auf diesem Wege die Förderung derJugendlichen im Rahmen einer Struktur erfolgen kann, die sich als tragfähig erwiesen hat.
  3. ... damit die Neuerfindung des Rades nicht dauernd passiert.

Was wollen wir überhaupt mit dem Stützpunkt erreichen?
Oder:
Leitgedanken eines Stützpunktes.

Wir fördern im Stützpunkt den Spitzen-Klettersport (wettkampfbezogenes oder leistungsorientiertes Klettern draußen) in der jeweiligen Region. Das heißt, es geht darum, die Talente mehrerer Sektionen in der jeweiligen Region zusammen zu bringen und ihnen einen Rahmen zu geben, unter ähnlich Gesinnten zu wachsen. Insofern versteht sich der Stützpunkt als Weiterführung der Arbeit der Sektionen. Insofern ist es auch Aufgabe des/der Trainer, die „Drähte“ in die Sektionen zu pflegen.

Wir fördern:

  1. Jugendliche, die im Klettern ein Feld für sich entdeckt haben, in dem sie langfristig wachsen möchten und
  2. Jugendliche, die zur regionalen Spitze zählen.

Dazu gehört der Rahmen – den bieten wir (Verband und Trainer). Dazu gehört auf der anderen Seite Engagement und Enthusiasmus – das bringt jeder Jugendliche mit ein.

Für welche Aufgaben sollte sich der Stützpunkttrainer/die Trainerin begeistern können?

  1. 40 Wochen Training auf dem entsprechenden Niveau vorbereiten und gestalten
  2. Zusammenstellung des Stützpunktkaders (s. Punkt 4.)
  3. Kommunikation mit Eltern, Sektionen .... und dem Landestrainer – alles mit dem Ziel, den Laden nachhaltig am Laufen zu halten.
  4. Mit ansteigendem Leistungslevel der Schützlinge kommt mehr und mehr die Aufgabe auf den Trainer/die Trainerin (als Leitfigur) zu, das gesamte Lebensumfeld (Schule, Beruf, Beziehungen, usw.) des Schützlings im Auge zu behalten und in die Maßnahmen zu integrieren, um so Impulse zu einem ausgewogenen Training und Klettern geben zu können.

Der Trainer sollte zudem in seinem eigenen Tun eine enge (vielleicht sogar tiefe) Verbundenheit zu dem spüren, was das Klettern auch für ihn/sie selbst bedeutet. Solide Eigenerfahrung in Training und Tun sind dabei ein wichtiger Bestandteil, um als authentisches Vorbild den Jugendlichen einen individuell differenzierten Weg zeigen zu können.

Was macht Sinn, bei der Zusammenstellung des Stützpunktkaders im Auge
zu behalten?

  1. Grundvoraussetzung: Mitgliedschaft in einer bayerischen Sektion
  2. Alter der Jugendlichen: 11-19 Jahre
  3. Engagement, die Fähigkeiten im Klettern (gleich ob Wettkampf oder Draußen-Klettern) weiter zu verfeinern. Oder anders: Bereitschaft, sich den Anforderungen eines regelmäßigen Trainings und der entsprechenden Ausrichtung des Lebensumfeldes zu stellen.
  4. Teamfähigkeit. Oder anders: Bereitschaft, die eigene und die (Leistungs-) Entwicklung der anderen  Kadermitglieder zu fördern.
  5. Gegebenenfalls: Kontinuierliche Platzierung auf bayerischen und nationalen Wettkämpfen im Bereich Platz 1-15, mit Entwicklung hin zu vorderen Platzierungen
  6. Oder allgemein: Positive Beurteilung der klettersportlichen Eignung (in mindestens einem Bereich des von uns geförderten Spektrums) und des Entwicklungspotentials des Athleten in den Bereichen

Technik, Taktik, Psyche, Kondition und Motivation durch den
Stützpunkttrainer

Was sollten die TN im Stützpunktkader bereit sein zu erbringen?

  1. 1x pro Woche Training unter Anleitung des Stützpunkttrainers
  2. 2x pro Woche selbständiges Training entlang der Ideen und ggf. auch Vorgaben des Trainers
  3. Mitdenken im und um das Training herum.

Mitgliedsvereine aktuell

Neue Sportförderrichtlinien in Kraft getreten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vertreter unserer Mitgliedsvereine,

zum 30.12.2016 sind die neuen Sportförderrichtlinien in Kraft getreten.

 

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