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Zielsetzung des Trainings

Übergreifendes Ziel des Jugendtrainings ist die Erziehung der uns anvertrauten Jugendlichen zum mündigen Sportler.

Sie sollen die eigenständige Entscheidung für oder gegen den Wettkampfsport treffen, sich jedoch auch bewusst sein, dass ihre Mitgliedschaft im Kader Verpflichtungen zur Folge hat. Dabei werden wir als Trainer (Stützpunkt- und Landestrainer) klar machen, dass wir zu unseren Jugendlichen stehen, unabhängig von Resultaten bzw. ihrer Entscheidung für oder gegen den Wettkampfsport. Die Entscheidung der Jugendlichen für das Wettkampfklettern ist keine unumstößliche, sie ist vielmehr Produkt eines Prozesses, der je nach Lebenslage und persönlicher Entwicklung des Jugendlichen eine Veränderung seiner Ausrichtung erfahren kann! Die Kadermitgliedschaft ist ausschließlich an das engagierte Verfolgen seiner eigenen Klettertalente im Gruppenrahmen gebunden.

Andererseits werden wir den Jugendlichen ein Mindestmaß an Kontinuität abverlangen, ohne die eine durchdachte Ausbildung im Spitzensport nicht möglich ist.

Sportliches Ziel ist die allmähliche und individuelle Heranführung der Jugendlichen an nationales Spitzenniveau über einen kontinuierlichen Trainingsprozess. Dabei kommt mit dem Älterwerden der Jugendlichen dem eigenverantwortlichem Handeln mehr und mehr Bedeutung zu. Eigenverantwortung im Trainingsprozess übernehmen zu können bedeutet jedoch, sich in seinen Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten zu kennen und zu akzeptieren sowie die Fähigkeit, mittels Wissen und Fühlen Folgerungen für die Entwicklung der Kletterkompetenz zu ziehen. Auf diesem Weg wollen wir unsere Jugendlichen begleiten, nicht ohne auch selbst dabei zu lernen!

Dabei nehmen wir Trainer unsere VORBILD-Funktion sehr wichtig, die wir zweifellos innehaben.

Das Ziel der sportlichen Entwicklung von Jugendlichen darf jedoch nicht zur leistungsorientierten Einbahnstraße werden, die alleine resultatsbezogen betrachtet wird – wir Trainer haben als Ideal, den Jugendlichen in seiner Gesamtheit als Person zu betrachten. Die Vermittlung von Freude und Spaß am (Wettkampf-) Klettern soll die Jugendlichen dahin führen, in ihrem Tun aufzugehen. Wir wollen anstoßen, dass die Jugendlichen über das Klettern als einen Ausschnitt ihres Lebens reflektieren.

Die Erziehung zum mündigen Sportler beinhaltet auch die Erziehung zur Fairness im Miteinander: Der Gedanke der Fairness ist dabei im Sinne einer Geisteshaltung zu sehen, in der die Wertschätzung des Gegners als Mensch zum Ausdruck kommt; eine Geisteshaltung, in welcher die Wettkampfregeln nicht eingehalten werden, weil man "muss", sondern aus eigenem Antrieb heraus; und in welcher der andere trotz aller Wettkampfergebnisse nicht mehr und nicht weniger wert ist und ein ehrliches Sich-Vergleichen mit offenen Karten verdient.

Mitgliedsvereine aktuell

Neue Sportförderrichtlinien in Kraft getreten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vertreter unserer Mitgliedsvereine,

zum 30.12.2016 sind die neuen Sportförderrichtlinien in Kraft getreten.

 

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