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Zillertal 2011


Feucht und fröhlich.

Nein! Diesmal trafen wir uns nicht alle am Münchner Hauptbahnhof. Diesmal ergoss sich die Rotjackenflut eher plätschernd ins Zillertal. Wobei keiner genau wusste; waren wir es, die den Regen mitbrachten oder wartete er auf uns, dieser Freund, der es einem im Laufe der Woche ermöglichte, unseren eng gesteckten Horizont zu erweitern und auch mal andere Dinge als nur „8a“ zu sehn.

So ergab es sich schon am ersten Tag , dass wir uns kurzfristig umtauften (oder vll. auch gezwungener maßen umtaufen liessen) auf den Namen „Sportplantsch Kader Bayern“.Wir entwickelten völlig neue Schwimmarten wie „Krebshüpfen“ oder auch das „Pottwalweitklatschen“, welches sich zwar an das Delphinschwimmen anlehnte, aber halt doch jeglicher Eleganz entzogen wurde und so mit zu einer Frage reiner Kraft wurde.

Zum Glück erlaubte uns der „Wettergott des Zillertals“ dann am nächste Tag genau diese Kraft endlich an den Fels, Block zu bringen. Wobei sich zwei Truppen bildeten, die Boulderer und die Seilkletterer, erstere fuhren in den Sundergrund und an einen „magischen Ort“, die zweiteren nahmen den qualvollsten Weg auf sich und erstürmten die Bergstation. Beiden gemeinsam war jedoch ihre Mission, Einklettern und NICHT die Finger durchklettern. Letzteres wurde zwar vernommen, aber wenn es mal läuft dann läuft es halt, und wenn die Finger von klammen Griffen laufen oder auch mal rennen bleibt halt nicht viel übrig, außer wenig Haut, welche Abends, dann wieder gemeinsam, begutachtet wurde.

Wir redeten über dies und jenes und berichteten einander was so vor „gefallen“ war am Tag, lokale Regenschauer, die nur von einer Truppe bemerkt wurden, entwickelte Strategien, um eben genannte zu überstehen, beispielsweise Antihop. Die nächsten Tage verliefen nicht viel anders. Aufstehen, Zelt schütteln, um den in der Nacht gefallen Regen nicht im Nacken zu haben. Frühstücken, in den Himmel schauen, eigentlich schon wissend, was man sehen wird -dunkle Wolken, die einen jederzeit Anspucken können-, sich für Pad oder Seil entscheiden, in das richtige Auto setzen, die Regenpausen nutzen und das Hauptziel = Klettern verfolgen. Hin und wieder ein Antihop loslassen, nach Hause fahren, schnell noch Pottklatschen, essen, schlafen. Alles natürlich begleitet durch ausgedehnte Gespräche über dies und jenes mit Freunden und Trainern.

Doch es gab auch Tage für mich , aus denen man am meisten mitnimmt, an denen wir gemeinsam aufbrachen.

Am ersten gingen wir auf Jagd in den ewigen Gründen, ein Ort, an dem wir vor allem lernten, uns im flachen Gelände an das Objekt der Begierde auch mal heran zu robben, um möglichst viel Reibung aufzubauen. Der zweite, leider auch der letzte Klettertag, brachte uns raus aus dem Ziller hin zum Schleier. Hier drehten wir noch mal richtig auf, machten Flugversuchen mit ´weißen Flügeln´, ´ bang´ten auch mal von einem Griff zum nächsten, machten Versuche wie oft man einen Kaffee filtern kann, und schauten gemeinsam mit unseren Trainern in die Zukunft( nicht im Kaffesatz:-). Am nächsten Tag hieß es dann zusammenpacken, und noch mal gemeinsam Frühstücken, im Laden mit dem großem rotem „M“. Das obligatorische Abschiedsfoto machte dann wirklich klar , jetzt ist es schon wieder vorbei, diese wunderbare Zeit mit unsern Trainern, Andi, Daniel, Philipp, und unsern Freunden.

Danken wollen wir wieder unserem Sponsor „Marmot“, der uns wieder ermöglichte, auch optisch wie eine Gruppe aufzutreten.

Mitgliedsvereine aktuell

Neue Sportförderrichtlinien in Kraft getreten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vertreter unserer Mitgliedsvereine,

zum 30.12.2016 sind die neuen Sportförderrichtlinien in Kraft getreten.

 

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